
Einleitung: Der Text behandelt das Konzept des Patient Blood Management (PBM), das darauf abzielt, den Blutverlust bei Patienten zu minimieren und den Einsatz von Fremdblutprodukten zu reduzieren. Dies ist besonders wichtig bei Patienten mit Anämie, um die krankenhausassoziierte Anämie zu verringern.
Labordiagnostischer Blutverlust: Krankenhausassoziierte Anämie kann den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen, insbesondere bei kardiochirurgischen Patienten und solchen mit Gerinnungsstörungen. Der diagnostische Blutverlust ist signifikant und wird oft unterschätzt. Schwerstkranke Patienten verlieren durchschnittlich 40-70 ml Blut pro Tag, was während eines Krankenhausaufenthalts zu einem Verlust von 300-500 ml führen kann.
Reduzierung des Blutverlusts: Der labordiagnostische Blutverlust kann durch die Reduktion des Probenvolumens verringert werden. Moderne Techniken erfordern nur noch minimale Blutmengen im µl-Bereich. Die S-Monovette® PBM von Sarstedt ist speziell für ein reduziertes Probenvolumen entwickelt worden und bietet mehr als 40% geringeres Blutvolumen im Vergleich zu traditionellen Röhrchen.
Patient Blood Management (PBM): PBM ist ein multimodales und interdisziplinäres Konzept zur Verbesserung der Patientenversorgung. Es zielt darauf ab, den Einsatz von Fremdblut zu minimieren und die Anämietoleranz des Patienten zu nutzen.
Vorteile der S-Monovette®: Die S-Monovette® mit reduziertem Probenvolumen führt zu einem signifikant reduzierten labordiagnostischen Blutverlust, einer verringerten Anzahl krankenhausassoziierter Anämien und einem verbesserten Patientenoutcome.
Statistische Daten: In einer typischen Universitätsklinik in Deutschland konnten durch die Verwendung der S-Monovette® jährlich etwa 2.430 Liter Blut eingespart werden, was einem durchschnittlichen Einsparpotenzial von 45% entspricht.
Patient Blood Management - was steckt dahinter? Patient Blood Management (PBM) beschreibt ein multimodales und interdisziplinäres Behandlungskonzept zur Verbesserung der Patientenversorgung. Ziel ist es, so achtsam wie möglich mit patienteneigenem Blut umzugehen, um so den Patienten im Falle einer Anämie so wenig wie möglich Fremdblut oder Fremdblutprodukten auszusetzen. Es soll dadurch eine sich ausbildende krankenhausassoziierte Anämie auf ein Minimum reduziert bzw. vermieden werden.1,2,3 S-Monovette® mit reduziertem Probenvolumen – Vorteile für den Patienten • Signifikant reduzierter labordiagnostischer...
Katalog auf Seite 2 öffnenTypischer Intensivpatient Aktuelles Probenvolumen Reduziertes Probenvolumen 739b-100 Dieser Prospekt kann Informationen von Produkten enthalten, die evtl. nicht in jedem Land verfügbar sind Technische Änderungen Vorbehalten Anzahl Proben/Jahr In einem Jahr konnten um die 2.430 Liter Blut gespart und somit Patientenleben geschützt werden. *einzeln steril verpackt
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