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Pacemaker

Pacemaker

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Einleitung: Diese Broschüre bietet Informationen über Herzschrittmacher, die sowohl lebensrettend als auch lebensqualitätssteigernd sind. Sie beschreibt die Funktionsweise des Herzens und die Rolle von Herzschrittmachern bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
Das Herz und seine Funktionsstörungen: Das Herz ist ein Hohlmuskel, der Blut durch den Körper pumpt. Funktionsstörungen können durch Krankheiten oder Alterung entstehen und zu unregelmäßigem Herzschlag führen. Eine häufige Rhythmusstörung ist die Bradykardie, die mit einem Herzschrittmacher behandelt werden kann.
Der Herzschrittmacher: Moderne Schrittmachersysteme sind an spezielle Herzfunktionsstörungen angepasst. Sie bestehen aus einem elektronischen Schaltkreis und einer Batterie, die elektrische Impulse senden, um den Herzrhythmus zu regulieren. Es gibt Ein- und Zweikammerschrittmacher, die je nach Bedarf eingesetzt werden.
Die Implantation: Die Implantation eines Herzschrittmachers dauert weniger als eine Stunde und erfolgt unter lokaler Betäubung. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind wichtig, um die Funktion des Schrittmachers zu überprüfen.
Leben mit dem Herzschrittmacher: Patienten können nach der Implantation zu ihrem normalen Leben zurückkehren, einschließlich Arbeit, Sport und Reisen. Elektrische Geräte stellen in der Regel kein Problem dar, jedoch sollte bei bestimmten Geräten Vorsicht geboten sein.
Reisen: Reisen ist für Herzschrittmacher-Patienten unproblematisch. Bei Flugreisen sollte das Sicherheitspersonal über den Schrittmacher informiert werden.
Der Arztbesuch: Vor medizinischen Untersuchungen sollte der Arzt über den Herzschrittmacher informiert werden. Einige Untersuchungen erfordern eine Risiko-Nutzen-Abwägung.
Häufig gestellte Fragen zu Herzschrittmachern:
  • Sicherheitskontrollen: BIOTRONIK-Herzschrittmacher sind gegen äußere Einflüsse abgeschirmt. Es wird empfohlen, Sicherheitskontrollen zügig zu passieren und das Personal über den Herzschrittmacher zu informieren.
  • Batterielebensdauer: Abhängig vom Schrittmachertyp und der Stimulationshäufigkeit hält die Batterie mehrere Jahre. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind wichtig.
  • Ersetzen des Herzschrittmachers: Ein kleiner chirurgischer Eingriff ist notwendig, wobei funktionsfähige Elektroden im Herzen belassen werden.
  • Verwendung von elektrischen Geräten: Haushaltsgeräte können ohne Bedenken genutzt werden, solange sie fehlerfrei arbeiten.
  • Mobiltelefone: Nutzung ist möglich, jedoch sollte das Telefon nicht in der Nähe des Herzschrittmachers getragen werden.
BIOTRONIK Firmengruppe: BIOTRONIK wurde 1963 gegründet und ist ein führendes Medizintechnikunternehmen. Es entwickelt Systeme für die Bradykardie- und Tachyarrhythmietherapie sowie die Elektrophysiologie.
Medizinische Fachbegriffe:
  • Arrhythmie: Unregelmäßiger Herzschlag.
  • Bradykardie: Langsamer Herzrhythmus.
  • Tachykardie: Schneller Herzrhythmus.
  • Sinusknoten: Natürlicher Taktgeber des Herzens.
  • Zweikammerschrittmacher: Koordiniert atriale und ventrikuläre Impulse.
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Katalogauszüge

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Wissenswertes über Ihren

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Wissenswertes über Ihren Herzschrittmacher www.biotronik.de

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Das Herz und Funktionsstörungen des Herzens 6 Rückkehrzu einem alltäglichen Leben 26 Antworten auf häufig gestellte Fragen 34

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Einleitung Sie gehören jetzt zu den mehr als zwei Millionen Menschen auf der Welt, die einen Herzschrittmacher tragen. Früher dienten Herzschrittmacher ausschließlich der Lebensrettung. Heute gewinnen die Patienten eine neue Lebensqualität. Viele von ihnen üben wieder ihren Beruf aus, führen ihren Haushalt, reisen und treiben Sport. Mit anderen Worten: diese Menschen leben wieder ihr vertrautes Leben. In dieser Broschüre erfahren Sie Wissenswertes über das Herz und den Herzschrittmacher. Für weitere Fragen steht Ihnen jederzeit Ihr Hausarzt oder Herzspezialist zur Verfügung. BIOTRONIK® – höchste...

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Das Herz und Funktions­ störungen des Herzens Das Herz ist ein faustgroßer Hohlmuskel, der aus vier Kammern besteht. Die beiden Vorhofkammern (Atrien) bilden die obere Herzhälfte, die beiden Herzkammern (Ventrikel) die untere. Durch eine Wand (Septum) ist das Herz in eine rechte und eine linke Seite unterteilt. Indem der Herzmuskel sich in regelmäßiger Folge anspannt und zusammenzieht, pumpt er Blut durch den Körper. Auf diese Weise wird eine ausreichende Versorgung der verschiedenen Gewebe und Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen sichergestellt. Um das Blut zu sammeln und in die Kreisläufe...

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■ sauerstoffreiches Blut ■ sauerstoffarmes Blut "•<• Gesundes Herz im Zentrum des Blutkreislaufs Jeder Impuls des Sinusknotens löst eine Kontrak- tion in den Vorhöfen aus. Von dort wird das Blut in

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Über das Reizleitungssystem wird der elektrische Impuls in die Kammern weitergeleitet, die sich daraufhin zusammenziehen und das Blut in den Kreislauf pumpen. Ein gesundes Herz schlägt zwischen 60 und 80 Mal pro Minute, was ungefähr 100.000 Herzschlägen pro Tag entspricht. Bei körperlicher Betätigung oder emotionalem Stress hat der Körper einen höheren Bedarf an Sauerstoff. Um sich auf diese veränderten Bedingungen einzustellen, kann sich der Herzschlag auf mehr als 100 Schläge pro Minute erhöhen. Funktionsstörungen des Herzens können auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden. Beispielsweise...

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Sinusknoten AV-Knoten His-Bündel Purkinje-Fasern Das Reizleitungssystem des Herzens Als Folge dieser krankhaften Erscheinungen kann es zu einem unregelmäßigen oder verlangsamten Herzschlag kommen. In diesem Fall wird der Körper – besonders unter körperlicher Belastung – mit zu wenig Sauerstoff versorgt, wodurch Schwindelgefühl, Müdigkeit oder Schwächeanfälle entstehen können. Der medizinische Fachbegriff für diese Arten von Rhythmusstörungen lautet Bradykardie. 8|9

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Zwei häufig auftretende bradykarde Rhythmusstörungen sind das Sinusknotensyndrom und der AV-Block. Beim Sinusknotensyndrom ist der Sinusknoten funktionsgestört; elektrische Impulse werden unregelmäßig oder zu langsam erzeugt. Deshalb ist das Herz besonders bei Belastungen nicht mehr in der Lage, die Herzfrequenz an die gestiegenen Anforderungen anzupassen. Bei einem AV-Block ist die Überleitung der elektrischen Signale des Sinusknotens über den AV-Knoten in die Herzkammern gestört. Ist die Überleitung zwischen Vorhof und Kammer vollständig unterbrochen, handelt es sich um einen totalen AV-Block....

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h solchen Fällen kann die Herzfunktion durch einen Herzschrittmacher sinnvoll unterstützt bzw. ergänzt ■••<• Der Herzmuskel wird mit Hilfe eines Schrittmacher- systems durch sorgfältig eingestellte elektrische mpulse so stimuliert, dass der Herzrhythmus wieder dem eines gesunden Herzens ähnlich ist.

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Der Herzschrittmacher Moderne Schrittmachersysteme können an jede spezielle Funktionsstörung des Herzens angepasst werden. Sie bestehen aus dem Herzschrittmacher und den mit ihm verbundenen Elektroden. Der Herzschrittmacher enthält einen miniaturisierten elektronischen Schaltkreis und eine Batterie. Er wird immer dann aktiv, wenn beim Patienten ein gestörter Herzrhythmus vorliegt. Um dies zu gewährleisten, muss das System herzeigene Aktivitäten erkennen können. Sendet der Schrittmacher einen elektrischen Impuls, zieht sich der Herzmuskel zusammen. Die Verbindung zwischen Herzschrittmacher und...

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Durchsichtiger Verbindungskopf (Header) besonders langlebige Batterie Elektronischer Schaltkreis Biokompatibles Titangehäuse Der Herzschrittmacher Er stellt die Herzaktivität fest, leitet diese Informati­ n an den Herzschrittmacher weiter und o überträgt den elektrischen Impuls zum Herzen. Abhängig von den therapeutischen Anforderungen können Ein- oder Zweikammerschrittmacher implantiert werden. Die Begriffe beziehen sich auf die Eigenschaft des Herzschrittmachers, in einer oder beiden Kammern zu stimulieren und herzeigene

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Der Einkammerschrittmacher Aktivitäten wahrzunehmen. Bei einem Zweikammersystem liegt gewöhnlich eine Elektrode im Vorhof, eine weitere in der Kammer. Somit werden die Aktivitäten beider Kammern synchronisiert, eine optimale Kontraktion des Herzmuskels ist sichergestellt. 14 | 15

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Der Zweikammerschrittmacher Viele Schrittmacher können die Frequenz, mit der sie elektrische Impulse senden, automatisch an sich verändernde Lebensvorgänge im Organismus anpassen. Solche so genannten frequenzadaptiven Funktionen des Herzschrittmachers sind möglich aufgrund eines besonderen Sensors im Herzschrittmacher, der auf veränderte Umstände im Körper reagiert. Veränderte körperliche Bedürfnisse, die beispielsweise beim Laufen, Schwimmen oder bei der Gartenarbeit entstehen, werden vom Herzschrittmacher mit einer ansteigenden Herzfrequenz ausgeglichen.

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* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.