
INHALTSVERZEICHNIS DIE EPISEALER TALUS CT-UND MRT-PROTOKOLLE. . . . . . 3 DAMAGE MARKING REPORT (DMR) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 EPISEALER TALUS-ÜBERSICHT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 EPISEALER TALUS - OPERATIONSVERFAHREN. . . . . . . 6-13 EPISURF | SURGICAL TECHNIQUE
Katalog auf Seite 2 öffnenDIE EPISEALER TALUS CT-UND MRT-PROTOKOLLE DIE EPISEALER TALUS CT-UND MRT-PROTOKOLLE Der Episealer und der Epiguide® wird auf der Basis von CT- oder MRT-Daten angefertigt. Episurf hat spezielle Protokolle entwickelt, die auf einem Scanner in Ihrer Radiologieabteilung installiert werden müssen. Diese Protokolle erhalten Sie von Ihrem Episurf-Vertreter vor Ort, der mit Ihrem Radiologieteam zusammenarbeitet, um Ihren Scanner auf die richtigen Sequenzen überprüfen zu lassen. Für die Ausführung der Episurf MRI- oder CT-Protokolle ist keine spezielle Ausrüstung erforderlich. Für die MRT muss der Scanner...
Katalog auf Seite 3 öffnenDAMAGE MARKING REPORT (DMR) DAMAGE MARKING REPORT (DMR) Die CT- und/oder MRT-Aufnahmen des Patienten werden zur Erstellung eines in einem Bericht über Defekt-markierung (DMR) enthaltenen, detaillierten virtuellen Talusmodells verwendet. Dieser Bericht ermöglicht die 3D-Visualisierung von: • Subchondralem Knochenschaden Knochenmarkläsionen sowie Knochenödem Anzeichen früherer Operationen Anzeichen einer Osteoarthrose Anderen Pathologien Diese virtuelle 3D-Visualisierung ermöglicht es dem klinischen Team, das individuelle Schadensbild des Patienten zu untersuchen und die Eignung für ein Episealer-Implantat...
Katalog auf Seite 4 öffnenEPISEALER TALUS-ÜBERSICHT EPISEALER TALUS-ÜBERSICHT Jeder Episealer ist so konzipiert, dass er perfekt an den Knorpel- und Knochendefekt im Talus des jeweiligen Patienten angepasst ist, welcher durch die Größe und Lokalisation des Defekts bestimmt wird. Das einteilige Design des Episealer erfüllt zwei Funktionen: • Die Kappe sitzt im subchondralen Knochenbett, mit physiologischer Belastung der Ränder zum Bonding an den gesunden Knorpel des Patienten. Der Pin liefert Primärstabilität und sitzt im subchondralen Kortex, was eine stabile Fixierung und schnelle Erholung nach der Operation ermöglicht...
Katalog auf Seite 5 öffnenEPISEALER TALUS - OPERATIONSVERFAHREN PLATZIERUNG DES EPIGUIDE Für eine verbesserte Talusexposition kann ein Spreizer (z. B. Hintermann) verwendet werden, um Tibia und Talus zu distrahieren. Dies wird empfohlen, um die Platzierung des Epiguide zu erleichtern. Platzieren Sie den Epiguide auf der Gelenkknorpeloberfläche, wobei das P oder die Führung zum anpressen des Epiguide , (falls eine kleine Führung vorhanden ist) nach hinten zeigt. Identifizieren Sie die richtige Position, indem Sie die Basis des Epiguide an der vorderen Knorpelkante der Taluskuppel ausrichten. Blicken Sie durch die Öffnung...
Katalog auf Seite 6 öffnenEPISEALER TALUS - OPERATIONSVERFAHREN HERSTELLUNG DER MITTLEREN FÜHRUNGSBOHRUNG Setzen Sie den Pin Socket in den Epiguide ein und vergewissern Sie sich, dass er auf der Knorpeloberfläche aufliegt. Befestigen Sie einen 2mm K-Draht am Bohrer und führen Sie den K-Draht in den Pin Socket ein. Beginnen Sie mit dem Bohren und bohren Sie auf etwa die gleiche Länge wie die Länge des Implantats. Entfernen Sie Bohrer, K-Draht und Pin Socket vom Epiguide. WARNUNG! Der K-Draht stoppt nicht automatisch auf dem Epiguide. Beenden Sie das Bohren, wenn der K-Draht auf etwa die Länge des Implantats vorgeschoben...
Katalog auf Seite 7 öffnenEPISEALER TALUS - OPERATIONSVERFAHREN BOHRVORGANG – SCHRITT EINS Befestigen Sie den Epidrill an der Bohrmaschine und vergewissern Sie sich, dass er auf Rechtslauf eingestellt ist. Führen Sie den Epidrill in den Drilling Socket ein. Beginnen Sie mit voller Drehzahl zu bohren, bevor der Epidrill mit dem Knorpel in Kontakt kommt. Halten Sie den Bohrer ruhig, während Sie nur mäßige Kraft anwenden. Bohren Sie bis zum Anschlag des Epidrill an der Oberkante des Drilling Socket. Führen Sie während des Bohrens eine kräftige Lavage über die Öffnungen am Epiguide durch, um die Wärmeentwicklung am benachbarten...
Katalog auf Seite 8 öffnenEPISEALER TALUS - OPERATIONSVERFAHREN BOHRVORGANG – SCHRITT DREI Achten Sie beim Einführen des Epidrill in den Adjustment Socket darauf, dass die Spitze des Epidrill in das vorgebohrte Loch eingeführt ist, der Bohrerkörper jedoch zu Beginn des Bohrvorgangs die Knorpeloberfläche nicht berührt. Bohren Sie, bis der Epidrill an der Oberfläche des Adjustment Socket anschlägt. Halten Sie den Bohrer ruhig, während Sie nur mäßige Kraft anwenden. Führen Sie während des Bohrens eine kräftige Lavage über die Öffnungen am Epiguide durch, um die Wärmeentwicklung am benachbarten Knochen und Knorpelgewebe zu...
Katalog auf Seite 9 öffnenEPISEALER TALUS - OPERATIONSVERFAHREN BEURTEILUNG DER BOHRTIEFE Setzen Sie den Epidummy so in die Bohrung ein, dass seine Drehmarkierung und die Drehmarkierung am Epiguide zueinander ausgerichtet sind. Vergleichen Sie die Tiefe der Oberkante des Epidummy mit dem Rand des umgebenden Knorpelgewebes und beurteilen Sie den Höhenunterschied. Wenn die Oberkante des Epidummy etwa 0.5 mm unterhalb der umliegenden Gelenkknorpeloberfläche liegt, ist der Bohrvorgang abgeschlossen. Fahren Sie dann mit Schritt 11 fort. Falls nicht, fahren Sie mit der Anpassung der Bohrtiefe gemäß Schritt 10 fort. WARNUNG!...
Katalog auf Seite 10 öffnenEPISEALER TALUS - OPERATIONSVERFAHREN MARKIERUNG DER EPISEALER-DREHAUSRICHTUNG Markieren Sie die Drehausrichtung des Episealer mit einem sterilen Stift. Bringen Sie die Markierung auf der Knorpeloberfläche auf Höhe der Drehausrichtungsmarkierung am Epiguide an. ABSCHLUSSPRÜFUNG Entfernen Sie den Epiguide und überprüfen Sie die Bohrtiefe erneut. Setzen Sie den Epidummy so in die Bohrung ein, dass seine Drehmarkierung und die Drehmarkierung an der Knorpel-oberfläche übereinstimmen. WARNUNG! Stellen Sie sicher, dass die Oberkante des Epidummy Nicht tief genug etwa 0.5 mm unterhalb der umliegenden...
Katalog auf Seite 11 öffnen4 Seiten
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