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Dialyse-Gesundheitsschäden wie Amyloidose verhindern

Dialyse-Gesundheitsschäden wie Amyloidose verhindern

Zusammenfassung des Produktkatalogs
Einleitung
Der Artikel behandelt die Entwicklung einer neuen Generation von Wasseraufbereitungsanlagen zur Vermeidung von Dialyse-Gesundheitsschäden wie der Beta2-Mikroglobulin-Amyloidose. Diese Schäden können durch die Bereitstellung von sterilem, endotoxinfreiem Dialysatreinwasser verhindert werden.
Technologische Innovationen
Die Ingenieure der Herco Wassertechnik haben eine neue Technologie entwickelt, die eine konstante Reinwasserqualität über Jahre hinweg gewährleistet. Dies wird durch eine vollautomatische thermische Desinfektion des gesamten Versorgungssystems erreicht, die chemische Desinfektionen überflüssig macht.
Materialwahl und Herausforderungen
Für die thermische Desinfektion wurden nur ausgewählte Kunststoffe und hochwertige Metalle wie Edelstahl verwendet, um den hohen Druck- und Temperaturanforderungen standzuhalten. Die herkömmlichen Umkehrosmosemembranen erwiesen sich als ungeeignet, weshalb ein neues Membranmaterial entwickelt wurde, das den Belastungen standhält.
Wärmeisolierung und Verbindungselemente
Die Isolierung der Ringleitung ist entscheidend, um Temperaturverluste zu minimieren. Vernetztes Polyethylen zeigte eine bessere Energiebilanz als Edelstahl. Um eine konstante Temperatur zu gewährleisten, wurden Nachheizelemente eingesetzt. Verbindungselemente, die die unterschiedliche Wärmeausdehnung der Materialien ausgleichen, lösten Leckageprobleme.
Testergebnisse
Im Testbetrieb zeigte die thermisch desinfizierbare Reinwasserversorgung konstant hohe Reinwasserwerte, die im täglichen Dialysebetrieb bestätigt wurden.
Wichtige Entwicklungsfragen
  • Welche Materialien sind für die thermische Desinfektion geeignet?
  • Sind die Umkehrosmosemembranen thermisch belastbar und wie lange halten sie?
  • Welche Auswirkungen hat die thermische Belastung auf die Porengröße der Membranen?
  • Welche Maßnahmen sind erforderlich, um die Ringleitung konstant bei 90–95°C zu halten?
  • Wie beeinflusst die Wärmeausdehnung die Dichtigkeit und Lebensdauer des Systems?
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Katalogauszüge

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Wasseraufbereitungsanlagen einer neuen Generation Dialyse-Gesundheitsschäden wie Amyloidose verhindern ie AB-Amyloidose leitet sich vom Beta2-Mikroglobulin ab, einem Protein, das sich im Verlauf langjähriger Dialyse im Blut anreichert. Die Ablagerung der abnorm veränderten Proteine als Fibrillen bzw. Amyloide im Interstitium führt typischerweise zu einem Karpaltunnelsyndrom sowie zu schmerzhaften Ablagerungen in den Gelenken. Verhindert werden können endoto- xininduzierte Gesundheitsschäden wie die Beta2-Mikroglobulin-Amyloidose durch steriles, endotoxinfreies Dialysatreinwasser. Um die Beta2-Mikroglobulinwerte zu reduzieren, entwickelten die Ingenieure der Herco Wassertechnik eine neue Generation von Wasseraufbereitungs- und Versorgungsanlagen, die Dialyseanlagen jeden Typs versorgen können. Abb. 1 Endotoxine unterhalb der Nachweisgrenze Bessere Reinwasserqualität durch neue Kunststoffmembran Entwicklungsziel war, eine noch bessere Reinwasserqualität (kolonienbildende Einheiten [KBE] < 8, Endotoxine unterhalb der Nachweisgrenze) auf Jahre oder Jahrzehnte konstant im System zu halten, um endotoxininduzierte Gesundheitsschäden der Patienten zu minimieren. Trotzdem sollten keine zeitaufwändigen chemischen Desinfektionen notwendig werden. Mit der neu entwickelten, regelmäßigen vollautomatischen ganzheitlichen thermischen Desinfektion des kompletten Versorgungssystems ist dies nun möglich – beginnend mit der Umkehrosmose, der Ringleitung bis hin zu den totzonenfreien Maschinenzulaufschläuchen, die als Doppelschlauch zur ständigen Durchströmung auch bei abgekoppelten Dialysegeräten durchströmt werden. Nur ausgewählte Kunststoffe oder hochwertige Metalle sind temperaturbeständig genug, um den Druck- und Temperaturanforderungen der thermischen Desinfektion gerecht zu werden. Für die Armaturen und die Verbindungselemente wurde nach langen Überlegungen ein hochwertiger Edelstahl ausgewählt. Die ersten Versuche, die Umkehrosmosemembranen thermisch zu reinigen, zeigten schnell, dass die herkömmlich verwendeten Membranen dafür nicht geeignet waren. Denn nach der thermischen Desinfektion der Membranen wurde deren Reinwasserleistung stetig geringer. Sie waren also thermisch nicht ausreichend belastbar. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungsinstituten ermittelten die Ingenieure daher ein Membranmaterial, bei dem diese Eigenschaften nicht auftraten. Um die Lebensdauer und die Belastbarkeit zu testen, wurde das Material gemäß den in der Kunststoff-Produktentwicklung üblichen Alterungstestverfahren unterzogen. Anschließend wurde das

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Druck und Temperatur belastet. Erst nach diesen Dauertests, nach denen die Membraneigenschaften unverändert blieben, wurden die Materialien für eine Prototypproduktion freigegeben. Wärmeisolierung und neue Verbindungselemente Bei der thermisch desinfizierbaren Ringleitung zeigte sich, dass die Isolierung einer der wichtigsten Faktoren ist. Selbst bei einer 100%igen Isolierung war je nach Material der Ringleitung ein Temperaturverlust von 2–5°C je 100 Meter Leitungslänge nachzuweisen. Wesentlich besser als bei Edelstahl war die Energiebilanz bei der Verwendung eines vernetzten Polyethylens. Um...

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* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.