
DISTAL FEMUR LOCKING PLATE Winkelstabile Distale Femurplatte emergency team for broken bones®
Katalog auf Seite 1 öffnenOperationstechnik OP Zeitpunkt & Lagerung 6 Vorläufige Fixation mit Führungsdrähten 10
Katalog auf Seite 2 öffnenVorwort Vorwort: Das neu entwickelte LRS System - Locking Reconstruction System - ermöglicht die Versorgung von gelenksnahen Frakturen durch ein minimal invasives Verfahren. Die Besonderheit dieses Implantates liegt in der individuellen frei wählbaren Lochbelegung. Es ermöglicht dem Anwender jedes Plattenloch mit der gewünschten Schraube, optional winkelstabil nicht winkelstabil, zu belegen. Gelenksnah bietet das System die Möglichkeit mit oder ohne Zielsystem zu arbeiten. Speziell bei komplexeren Frakturen bietet die freie Winkelwahl (+/- 15°, siehe Seite 24) Vorteile in der Frakturversorgung....
Katalog auf Seite 3 öffnenWinkelstabile Distale Femurplatte Alle I.T.S. Platten sind grundsätzlich anatomisch vorgeformt. Sollte ein Anpassen der Platte an die Knochenform notwendig sein, so ist dies durch sorgfältiges Biegen möglich. ACHTUNG: Besondere Vorsicht ist beim Biegen im Bereich eines Plattenloches erforderlich, da es bei einer Verformung zum Versagen des Verriegelungsmechanismusses kommen kann. Jedoch darf die Platte weder geknickt noch mehrmals gebogen werden. Bei Titanimplantaten ist dies von besonderer Bedeutung, um einer Materialermüdung und folglich dem Versagen vorzubeugen.
Katalog auf Seite 4 öffnenEigenschaften Implantateigenschaften: Minimal invasives Verfahren: • Röntgendurchlässiger Griff und gelenksnaher Bohrkopf • Ziehinstrument zur einfachen Reposition Multidirektionale Winkelstabilität Ausführung für links und rechts Anatomische Form Plattenlängen: 5, 9, 13-Loch Plattenmaterial: Titan Schraubenmaterial: TiAl6V4 ELI Einfacheres Entfernen der Implantate nach Frakturheilung Verbesserte Ermüdungsfestigkeit der Implantate Verminderung der Gefahr der Kaltverschweißung Verminderung des Entzündungs- und Allergierisikos Präoperative Schraubenlängenbestimmung • • • • Röntgenbild mit 50mm...
Katalog auf Seite 5 öffnenIndikation, Kontraindikation Indikation: Zur Stabilisierung von Frakturen des distalen Femurs • Distale Schaftfrakturen • Suprakondyläre Frakturen • Intraartikuläre Frakturen Bei fortgeschrittener Osteoporose Bei Haut- und Weichteilproblemen über dem Epicondylus lateralis Adipositas Fehlende Patientencompliance OP Zeitpunkt OP Zeitpunkt: • Primär: In den ersten Stunden nach dem Trauma • Sekundär: Nach Abschwellen, zwischenzeitlich Fixation durch Fixateur externe oder Extension Lagerung Lagerung: • Lagerung in Rückenlage auf röntgendurchlässigem Tisch • Bein frei beweglich • Bei kurzen distalen...
Katalog auf Seite 6 öffnenMontage des Druckbolzens mit Gabelschlüssel, SW 11 (70011) Montage Ziehinstrument
Katalog auf Seite 7 öffnenReposition • Anatomische Reposition der Fraktur • Bei einer intraartikulären Fraktur muss zunächst das gesamte Gelenk rekonstruiert und stabilisiert werden • Führungsdrähte können zur temporären Fixation verwendet werden • Anschließende Röntgenkontrolle Zugang Extraartikuläre Frakturen • Hautinzision lateral über Femur condyl • Tractus iliotibialis in Faserrichtung spalten • Raum zwischen Musculus vastus lateralis und Periost öffnen • Platte zwischen Periost und Muskel einbringen Intraartikuläre Frakturen • Anterolaterale Arthrotomie zur Ermöglichung einer adäquaten Kontrolle der Reposition
Katalog auf Seite 8 öffnenEinführen der Platte • Platte mit montiertem Zielbügel zwischen vastus lateralis und Periost einbringen • Proximales Ende der Platte stets in Berührung mit Knochen • Distales Ende der Platte am lateralen Kondylus ausrichten (Flaches Aufliegen, bei erschwerter Positionierung Inzision erweitern) • Kontrolle der exakten Position und temporäre Fixation mit Gewebeschutzhülse (118003-11), Bohrhülse, D=1.7/3.6mm (118003-9/118003-10) und Führungsdraht, Stahl, D=1.6/3.2mm, L=260mm, TR, mit Gewinde (35164-260/35324-260) in einem distalen Loch (D, E, F - siehe Abbildung Seite 5) des Bohrkopfes • Kontrolle...
Katalog auf Seite 9 öffnenVorläufige Fixation mit Führungsdrähten Sobald Platte und Knochen optimal ausgerichtet sind, kann distal die Fixierung mit Führungsdrähten durch Gewebeschutzhülsen (118003-11) und eingeführter Bohrhülse D=1.7/3.6mm (118003-9/11800310) erfolgen. Nach der distalen Fixierung erfolgt die proximale Fixierung. Den Trokar (57042) durch die Gewebeschutzhülse (118003-11) in das proximalste Loch der Platte (Zielsystem) einführen und nach Stichinzision bis zur Platte führen. Im Anschluß Haltehülse (118003-16) setzen, mit der Platte verschrauben und Einbringen des Führungsdrahtes, Stahl, D=1.6mm, L=260mm,...
Katalog auf Seite 10 öffnenZiehinstrument Die Bohrung für das Einbringen des Ziehinstrumentes (62700) mit dem D=3.2mm Bohrer (61324-280) durch die Gewebschutzhülse (118003-11) und die D=3.6mm Bohrhülse (118003-10) vornehmen. Nach dem Entfernen der Bohrhülse das Ziehinstrument durch die Gewebschutzhülse in den Knochen einschrauben. Nach dem Verankern im Knochen, kann durch Drehen der ovalen Spindelmutter und Festhalten des T-Handstückes eine Reposition erfolgen. Um die Reposition zu halten, ist ein benachbartes Plattenloch mit einer Schraube zu belegen. Danach kann das Ziehinstrument entfernt werden.
Katalog auf Seite 11 öffnenIntraoperative Schraubenlängenbestimmung 1. Einbringen des Führungsdrahtes, Stahl, D=1.6/3.2mm, L=260mm, TR, mit Gewinde (35164-260/35324-260) unter Bildwandlerkontrolle durch die plattenferne Kortikalis, danach Anlegen der Messskala der 2-teiligen Längenmesslehre (59324) und Ablesen der erforderlichen Schraubenlänge am Ende des kalibrierten Führungsdrahtes. 2. Bohren der Schraubenlöcher unter Bildwandlerkontrolle durch die plattenferne Kortikalis, danach Ablesen der erforderlichen Schraubenlänge am kalibrierten Bohrer D=3.2/3.5mm (61324-280/61354280). 3. Nach dem Bohren der Schraubenlöcher Einführen...
Katalog auf Seite 12 öffnen28 Seiten
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