Analyse, Erfassung und Transfer referenzierbarer individueller Patienteninformationen
Katalog auf Seite 1 öffnenWENN ES UM HEILUNG GEHT ... … ist nur das Beste gut genug. Aus diesem Grund haben wir uns im Bereich der Patienten- und Modellanalyse für die Zusammenarbeit mit meinem langjährigen Gefährten ZTM Udo Plaster entschieden. Sein PlaneSystem® ist eine Übertragungsmethode mit umfassender Sicht auf den Menschen. Egal ob man sich für die digitale oder die klassische Prozesskette bei der Erstellung von Zahnrestaurationen entscheidet, die exakte und vor allem individuelle Erfassung von Patientendaten durch das PlaneSystem® bereitet den Weg für das Streben nach vollständiger Heilung. Wir haben das PlaneSystem®...
Katalog auf Seite 2 öffnenVORWORT Zahnarztpraxis. Wie bei einem Kompass geben die individuellen Gegebenheiten aber zugleich auch den Lösungsweg vor, z. B. im Rahmen einer prothetischen Gesamtversorgung. Die digitalen Technologien bieten uns hierbei faszinierende Möglichkeiten. Die gesamte Patientensituation kann erfasst und eine hohe Sicherheit. VORSTELLUNG DES PATIENTENFALLS Vorgestellt wird die prothetische Rehabilitation einer Patientin, die seit Jahren unter starken ganzkörperlichen Beschwerden litt. Basierend auf einer zahnärztlichen Diagnostik sowie einer zahntechnischen Analyse konnte in enger Zusammenarbeit mit...
Katalog auf Seite 3 öffnen„SEIT LANGER ZEIT PLAGEN MICH IMMER WIEDER KOPFSCHMERZEN UND STARKE VERSPANNUNGEN IM NACKENBEREICH. DIESE SITUATION SCHRÄNKT MICH IM SOZIALEN ALLTAG SEHR EIN. ICH FÜHLE MICH EINFACH UNWOHL UND MÖCHTE ENDLICH EINE LINDERUNG DER BESCHWERDEN.
Katalog auf Seite 5 öffnenÜBERSICHT BEHANDLUNGSVERLAUF 1. Analyse & Diagnostik 2. Prototyp 1 (Oberkiefer), Table-Tops (Unterkiefer) und erste therapeutische Phase 3. Planung des Zahnersatzes und Implantation 4. Prototyp 2 (Langzeitprovisorium Oberkiefer) und zweite therapeutische Phase 5. Prototyp (Unterkiefer) 6. 2006 – 2013: SIEBEN JAHRE GANZKÖRPERLICHE BESCHWERDEN Die Patientin leidet jahrelang unter sowie chronischen Kopfschmerzen. Physiotherapeutische Behandlungen blieben erfolglos.
Katalog auf Seite 6 öffnenDer Wechsel des Physiotherapeuten bringt 2013 den „Stein ins Rollen“. Als Auslöser für die Beschwerden wird dysfunktionaler Zahnersatz vermutet. In Abstimmung zwischen Physiotherapeut, Zahnarzt und Zahntechniker erfolgt eine umfassende Diagnostik. ERSTE ZAHNTECHNISCHE ANALYSE (2013) - Gespräch dentale Historie Analyse des vorhandenen Zahnersatz
Katalog auf Seite 7 öffnenDENTALE HISTORIE (JAHR 2006) Die Patientin ist im Oberkiefer mit einer herausnehmbaren Teleskoparbeit versorgt. Sichtbar sind im Oberkiefer vier Implantate, eine Schraube (21) sowie ein wurzelbehandelter Zahn (15). Im Unterkiefer wurden sechs Implantate (SPI® Element, Thommen Medical) inseriert und eingeheilt. der damalige Zahntechniker* individuelle Abutments (zugleich Primärteile) und eine Doppelkronen-Prothese. Der vorhandene Zahnersatz im Oberkiefer wird entsprechend umgearbeitet. * nicht der Autor der Broschüre
Katalog auf Seite 8 öffnenANALYSE UND THERAPEUTISCHER PROTOTYP | 2013 ANALYSE: FERNRÖNTGENBILD Das seitliche Fernröntgenbild offenbart, dass der Zahnersatz funktionell nicht korrekt Vorgaben entspricht. Es besteht kaum okklusaler Kontakt im Molarenbereich, sondern vorwiegend auf den Frontzähnen. ANALYSE: OKKLUSIONSEBENE UND PATIENTENWUNSCH Erste Analyse der digitalisierten Modelle; die Okklusionsebene entspricht nicht den physiologischen Gegebenheiten. Um dies zu kompensieren wird die Patientin in eine Beschwerdefreiheit erhofft sich die Patientin von der neuen Zahnversorgung zudem eine Korrektur der eingefallenen Oberlippe....
Katalog auf Seite 9 öffnenANALYSE: ALA-TRAGUS-EBENE In welchem Ausmaß weicht die Okklusionsebene des Zahnersatzes von der physiologischen Situation ab? Die Antwort ergibt sich aus einer + 7° Head Position. Das Bild aus lateraler Sicht mit eingeblendetem Situationsmodell (Oberkiefer) illustriert die Abweichung zwischen Ala-TragusLinie* (grün) und aktueller Okklusionsebene (schwarz). Die Differenz beträgt 11°. * Ala-Tragus-Linie = Verbindungslinie vom Ala nasi INFORMATIONSLÜCKE DURCH GESICHTSBOGENANALYSE Für die Herstellung des Zahnersatzes im Jahr 2006 erfolgte die Übertragung der Modelle in den Artikulator auf Basis eines...
Katalog auf Seite 10 öffnenANALYSE UND THERAPEUTISCHER PROTOTYP | 2013 ANALYSE: VORHANDENER ZAHNERSATZ Referenz am Schädel für das Herstellen des Zahnersatzes (2006) bildete zum damaligen Zeitpunkt die Frankfurter Horizontale (blaue Linie) als arbiträre Achse. Für die C patientenindividuelle Wiedergabe der Ebenen fehlten dem Zahntechniker daher wichtige Informationen. Dies könnte der Grund für die falsch interpretierte Okklusionsebene sein. REALISTISCHE REFERENZ? Zwar stellt sich die Positionierung der Okklusionsebene im Bezug zur Frankfurter Horizontalen im Artikulator gut dar, doch die F realistische Situation offenbart...
Katalog auf Seite 11 öffnenANALYSE: NATURAL HEAD POSITION (NHP)* die Positionierung des Zahnersatzes im Schädel sowie der Sprechabstand beurteilt. Die Aussage der Patientin, dass die Zunge beim Sprechen eingeengt ist und zu unerwünschten Zischlauten führt, bestätigt sich. selbst im Spiegel in die Augen sieht. ANALYSE: KOPFHALTUNG Beim Prüfen der Sprechmotorik zeigt sich von sagittal, dass die Patientin beim Sprechen den Kopf nach vorn schiebt (Kopfvorhaltung) und beim Zubeißen nach hinten „einsackt
Katalog auf Seite 12 öffnenANALYSE UND THERAPEUTISCHER PROTOTYP | 2013 ANALYSE: KRANIOFAZIALES WACHSTUM Jeder Mensch hat eine starke und eine schwache Gesichtshälfte; eine normale Asymmetrie, die bei der Herstellung einer Zahnrestauration unbedingt beachtet werden muss. Bei diesem Fall verdeutlicht auch die frontale Ansicht, dass die Patientin beim Zubeißen „einsackt“. Der Unterkiefer gleicht nicht nur vertikal die Höhe aus, sondern verschiebt sich zusätzlich nach links. HINTERGRUNDINFO PHYSIOTHERAPIE: SIEBEN AUSGLEICHSPUNKTE Der Körper gleicht Abweichungen im orofazialen System (z. B. aufgrund von dysfunktionalem Zahnersatz)...
Katalog auf Seite 13 öffnen4 Seiten
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